Buchbesprechung von Nabila Shams El Din

 

weiter Buchbesprechungen Seiten 1Methodik Didaktik  - 2 -  3 Orient im Film -  

Seite 5 E. Albrecht  Seite 6 E.Albrecht  7Tanz in der Physiotherapie

 

 

Orientic Gym

und darunter

Orientology

Orientic Gym von Christine Engel Band 1

Zu bestellen bei:

Christine Engel (Merit el Aton)   Sommerstr. 24   -    82140 Olching

Telefon: 08142-488500 – Fax ... 488502  mail: info@hochzeitswalzer.de  oder bei Sakkara und Amazon Preis:  €23,-

Nach langer Vorbereitungszeit ist nun das Werk „Orientic Gym“ © von Christine Engel erschienen. Der Untertitel: Gymnastik zwischen Orient und Okzident.

Sie möchte damit „einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung und Verbesserung der körperlichen Vorbereitung des Orientalischen Tanzes leisten, so dass immer mehr Mädchen und Frauen in die positiven Erfahrungen unserer Bewegungswelt des Orientalischen Tanzes eintauchen können.“ (Anmerkung der Autorin)

Das Buch in Metallringbindung, ist eher ein Heft, umfasst ca. 50 Seiten und ist liebevoll gestaltet.

Das Vorwort stammt von Prof. Dr. med. H.J. Medau.

Er schreibt: „Die aufgezeigten Übungen sowohl im Stand als auch auf dem Boden dienen in jedem Falle der Verbesserung der Flexibilität und Muskelkraft. Darüber hinaus fördern sie das Wohlbefinden und trainieren das Körpergefühl sowie als Erfolg dieser Vorbereitungsgymnastik das Selbstbewusstsein.

Als vorbereitende Hinführung zum Orientalischen Tanz wird auch die Geschmeidigkeit, Elastizität und Körperform positiv beeinflusst.“

Frau Engel schreibt selbst in ihrer Einführung:

„Da der orientalische Tanz ... nicht leicht zu erlernen ist, mehr Übung benötigt als die Gymnastikvariante und es auf dem Gebiet es Orientalischen Tanzes bis jetzt noch kein geschlossenes und erprobtes Gymnastikkonzept gibt, welches einerseits unabhängig vom Tanz praktiziert werden kann und andererseits auch als Vorbereitung für Tanzchoreographien behilflich ist, entschloss ich mich zu einer Veröffentlichung meiner Lehrergebnisse und –erfahrungen.

Die orientalische Gymnastik Orientic Gym ist einfacher erlernbar als der orientalische Tanz. Eine Harmonisierung der gesamten Person wird außerdem angestrebt.“

  Viele farbige Fotos unterstützen das geschriebene Wort.

Trainingselemente sind: Aufwärmen, Training im Stand, Training am Boden, Mental-Motion Training

Als ich das Buch in die Hand bekam war ich sehr neugierig darauf, musste dann aber feststellen, dass es mir leider nichts Neues bieten konnte. Für „alte Hasen“, die sich selbst schon sehr mit diesem Thema auseinander gesetzt haben, ist es daher nicht unbedingt zu empfehlen.

Alle, die aber mit dem Thema gerade erst beginnen, finden dort einige nützliche Anregungen. Es ist nicht so einfach die Bewegungen verständlich zu formulieren, diese Hürde hat Christine Engel ganz gut gemeistert und die ausführlichen Bilder helfen dabei.

Allerdings hätte ich mir gerne noch etwas mehr input gewünscht. Aber es steht ja Band 1 drauf – lassen wir uns mal überraschen, was noch folgt.

 

Buchbesprechung:  Orientology

Nabila Shams El Din

Orientologiy ist nach Auskunft der Autorin Petra A. Bauer eine „Anthologiie rund um den Orientalischen Tanz“ und setzt sich aus den Worten „Orient“ und Anthologie (= Geschichtensammlung) zusammen.

Wobei der Titel vielleicht doch nicht ganz so geschickt gewählt ist, denn wer das Büchlein nicht liest, weiß von dieser Zusammensetzung nichts. Einige meinten denn: „irgendwie lässt mich das eher an Sentology denken als an Orientalischen Tanz“ – was natürlich das andere Extrem ist.

Entstanden ist die Sammlung aus der Bitte Maja’s heraus, die in Berlin ein neues Studio eröffnete und Petra Bauer bat einen kleinen Schriftstellerabend daraus zu machen. Befreundete Autoren (7) unterstützten sie und Susanne Haun steuerte die Illustrationen bei.

Es entstand ein kleines Büchlein mit 8 Kurzgeschichten, 2 Gedichten und einer Gewürzsammlung, das insgesamt incl. Bildern und Vorstellung der Autoren 80 Seiten umfasst.

Die Geschichten sind sehr kurz gefasst und sehr amüsant und unterhaltsam geschrieben – schade, irgendwie ist das Ganze doch etwas zu kurz. Frau möchte gerne noch weitere Geschichten lesen.

Der Reigen beginnt mit einer Fotografin, die, während sie eine Hochzeitsgesellschaft fotografiert, fasziniert einer orientalischen Tänzerin zuschaut und beschließt doch wenigstens mal einen Schnupperabend mitzumachen.....

Die 2. Geschichte beschreibt die Gefühle einer Tänzerin, die nach langer Zeit wieder auf der Bühne steht.

Der einzige Autor erzählt, wie es dazu kam, dass er seine Gage mit einer Tänzerin teilen musste und danach nimmt sich eine Autorin das Lied „harramt ahebak“ als Grundstock um ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken. 

In der nächsten Geschichte ist ein Orientalischer Tänzer das Objekt der Bewunderung – bis er sich .... 

Diana Rosenberg schreibt in ihrer Geschichte über Mata Hari welche Konsequenzen es hat, dass die Post im Krieg so viel länger braucht als in Friedenszeiten.

„Prinzessin Sara“ ist ein Ausflug in die Welt der Geschichten aus 1001 Nacht und die letzte Geschichte zeigt mit einem Schmunzeln wie schwer es ist sich zwischen Oper und Orientalischer Show zu entscheiden – über das Ende werdet Ihr Euch wundern!

.... steht dafür, dass ich Euch das Ende nicht verraten möchte, schließlich macht selber lesen mehr Spaß.

Das Büchlein ist beim Verlag „Books on Demand GmbH Norderstedt“ erschienen und kostet 6.90 Euro ISBN 3-8334-1338-7