| Arabische
Instrumente - kleine Auswahl
kurzer Auszug aus dem Buch "Spektrum Orientalischer Tanz" Nabila Shams El Din
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Orchester aus Südägypten mit Mizmar (vorn rechts), Bendir (hinten links, schlecht zu erkennen) und Tabla (leider auch nicht so gut zu erkennen)
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Gruppe aus Südtunesien mit Mizmar und T'bol |
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stehend: Darabukka - vorn rechts Riqq - ganz links nur halb im Bild Tabla aus Ton |
RIQQ Der
Riqq wird in traditionellen Orchestern gespielt und übernimmt "dort
eine für die Aufführung arabischer Kunstmusik unentbehrliche
Funktion". Der Schlag mit der rechten Hand in die Mitte des
Instrumentes erzeugt die tiefen Töne - dums, der Schlag an den Rand die
hellen Töne - taks Im
Irak ist der Riqq als Daff zingari bekannt und in den Ländern Nordafrikas
als Tar. Es
existieren aber auch noch andere, in ihrer Größe unterschiedliche,
Rahmentrommeln: DAFF |
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| Tunesien: links Mezzoued - tunes. Dudelsack | ![]() |
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R’abab
R’BAB Gespielt
wird die R’bab in klassischen arabisch-andalusischen Orchestern so wie
in volksnahen Orchestern, die städtische Folklore spielen. |
Qanun
DER
QANUN Der
Qanun wird vorwiegend von Männern gespielt und die Soli bestehen überwiegend
aus taqsimen - so wie auch beim Ud. Er spricht die inneren Gefühle an,
symbolisiert Freude, aufgeregt sein. |
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MIZMAR Foto
siehe oben Sie ist
ein volkstümliches Blasinstrument, das nur in der Folkloremusik
Verwendung findet. Ihr Nachfolgeinstrument ist die Oboe (sie hat ein
schwingendes Blatt innen).
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u.a.Oud, Tabla, Qanun, Nai, oben links Mizmar
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DER UD
Ud
bedeutet "Holz", er ist eine bundlose Kurzhalslaute mit halbbirnenförmigem
Korpus. Nach H.H. Touma ist er der Repräsentant der Musikkultur der Araber
schlechthin und wird von Orientalen auch als „Herrscher der Instrumente“
bezeichnet.
Der
Tonumfang erstreckt sich von g bis c’.
Wie
schon weiter oben unter ARABISCH-ANDALUSISCHE MUSIK vermerkt, hatte die Laute
ursprünglich nur 4 Saiten, die ein menschliches Temperament symbolisierten.
Ziryab fügte eine 5. Saite hinzu und sie war Symbol für die Seele. Von den 5
Saiten bestehen die 3 höchsten aus Darm oder Nylon, die 2 tiefen aus
Kupferdraht.
Der
Ud, altspanisch - alaude, italienisch - liuto, englisch - lute und schließlich
deutsch - Laute, fand von Andalusien aus Verbreitung bis ins Mittelalterliche
Europa, wo die Troubadoure ihn bekannt machten.
Der
Ud spricht das Herz an, drückt Gefühle aus, wie Liebe, Sehnsucht, Wärme und
wird auch häufig bei Liebesliedern (Layali) eingesetzt.