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Nabila Shams El Din unterrichtet Orientalischen Tanz auch in Workshops, organisiert Shows und Feste und ist Gründungs- sowie seither auch kontinuierliches Vorstandsmitglied des Bundesverbands   Orientalischer Tanz.  Von 2001-2003 war sie seine 2. und von 2003 - 2007 1. Vorsitzende. 2013: Ende der Vorstandsarbeit, Ernennung zum Ehrenmitglied.

2000 wurde Nabila mit der "Halima 2000" ausgezeichnet, als Anerkennung für ihr Werk "Spektrum Orientalischer Tanz"

Der Orientalische Tanz bedeutet für Nabila die Rückbesinnung auf die Weiblichkeit, die vielen Frauen der heutigen Zeit verloren gegangen ist. Sich selbst annehmen und lieben bedeutet auch Selbstsicherheit und demzufolge eine bessere sicherere Ausstrahlung.

Dieser Tanz hat nichts mit dem Klischee der Tänzerin zu tun, die den Pascha "anmacht" sondern ist eine eigene Kunstform - so vielfältig   wie die orientalischen Ornamente der arabischen Architektur. Der Bauchtanz, im Orient Raqs Sharki genannt (= Tanz aus dem Osten) ist hier nur ein kleines Mosaiksteinchen daraus.

Orientalischer Tanz ist für Nabila aber auch die Möglichkeit zum Brückenschlag zwischen zwei so unterschiedlichen Kulturen, wie die des Orient und Okzidents. Ihr Freundeskreis wurde durch diesen Tanz auf einmal international - tanzen verbindet eben.  

Der Orient und der Orientalische Tanz faszinierten Nabila schon als kleines Mädchen. In den Filmen der 60er Jahre, die im Orient spielten, trat sehr oft auch eine Tänzerin auf - Nabila saß dann vor dem Fernseher und übte Bauchkreise. Bis sie die Gelegenheit bekam diesen Tanz auch richtig zu erlernen, vergingen jedoch noch etliche Jahre.                

Tanz war immer schon ihre Leidenschaft und so tanzte sie - nach einigen Abstechern in andere Tanzrichtungen - 7 Jahre lang Jazzdance. Bis dann eines Tages eine Bekannte erzählte, dass sie eine Lehrerin für Orientalischen Tanz gefunden hätte und sie fragte, ob sie nicht mittanzen wolle.

Endlich hatte Nabila die Möglichkeit ihren Tanz zu erlernen. Dies war 1989 und seither ist der Orientalische Tanz und die orientalische Kultur ein fester Bestandteil ihres Lebens geworden. Sie nahm Unterricht bei bekannten und weniger bekannten nationalen wie internationalen Dozent/inn/en und versuchte viel über die Kultur orientalischer Länder und über die geschichtliche Entwicklung des Tanzes zu erfahren.

 

          
                                              

So reifte auch bald die Idee alles, was sie bisher gefunden hatte, zu einem Buch zusammen zu stellen. Nach gut 6-jähriger Arbeit erschien das Werk "Spektrum Orientalischer Tanz" dann im Juni 2000 zum ersten Mal. Es behandelt Geschichte, Entwicklung, Stilrichtungen, Folklore u.v.m.  - Im Januar 2014 erschien die bisher letzte und komplett überarbeitete Ausgabe des Werkes (Auflage 7)