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TECHNIKEN DER BEWEGUNG Auszug aus dem Buch: "Spektrum Orientalischer Tanz" von Nabila Shams El Din |
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Um
eine kleine Tanzfolge erstellen zu können, müssen wir uns über die Möglichkeiten
der Bewegungsausführung im klaren sein.
Isolieren
gehört zu der Basis des Orientalischen Tanzes. Die einzelnen Körperteile
werden isoliert bewegt, Arme bilden den schönen Rahmen der Körperbewegung;
Beine und Füße sorgen für die entsprechende Bewegung im Raum.
Einzelne
Bewegungen werden zu einer Kombination aneinandergereiht und manchmal auch etwas
variiert. Z.B. erst Hüftbewegungen, danach Schultershimmy, danach
Brustkorbbewegungen usw. Besser ist es allerdings nicht zu viele verschiedene
aneinander zu reihen, da der Tanz dann eventuell zu unruhig wird. Solche
Reihenfolgen können beliebig verändert und wiederholt werden.
Tanze
eine Bewegung normal aus, vergrößere oder verkleinere sie dann oder verdoppele
die Geschwindigkeit, in der die Bewegung ausgeführt wird.
Tanze
die Bewegungen in verschiedenen Ebenen. Mal auf der Fußspitze stehend, mal ins
Pliée (Knie beugend) gehend oder auf dem ganzen Fuß. Bewegungen,
die du nach rechts tanzt, können selbstverständlich auch nach links ausgeführt
werden. Rechts-Links-Wechsel können in beliebiger Reihenfolge getanzt werden. Tanze ein Bewegungsmuster und füge eine neue Bewegung ein, dann
wiederhole die Ausgangsbewegungen.
Du erreichst so eine schnelle optische Veränderung und vertraute
Bewegungsabläufe werden aufgefrischt.
Bewegungen,
die die rechte Hüfte ausführt, werden nun mit der linken getanzt. Reizvoll ist
es auch, dies nicht gleich zu tun, sondern erst noch ein, zwei andere Bewegungen
zu tanzen und dann mit der anderen Hüfte die erste zu wiederholen.
Einzelbewegungen
können durch zusätzliche Schnörkel verändert werden. Z.B.
Shimmies. Alle
Bewegungen, die ohne Shimmy getanzt werden können auch mit Shimmy noch
verfeinert und interessanter gemacht werden.
Bestehende Erwartungen und Konventionen kann man brechen. Z.B. Bodentanz zu Baladi-Rhythmus. Die Übertragung auf einen anderen Rhythmus bedeutet auch, sich auf Neuland vorzuwagen. Aber auch innerhalb des Rhythmus kann variiert werden. Akzente kann man mit den Rhythmusakzenten setzen oder aber auch eher die Melodie tanzen (ist in Ägypten üblich). Du kannst aber auch im Rhythmus bleiben oder ihn verzögert tanzen, kurze Pausen entstehen lassen - was sehr wirkungsvoll ist - und dann wieder in den Rhythmus eintauchen. |